Die Hausformen

Das Mehrfamilienhaus

In einem Mehrfamilienhaus zu wohnen, dürfte die in Deutschland am weitesten verbreitete Wohnform darstellen. Bedarfsgerecht geschnittene und zweckmäßig ausgestattete Wohnungen auf mehreren Etagen sind vielfach für Normalverdiener oder Personen mit geringem Einkommen bezahlbar.

Aufgrund der begrenzten zur Verfügung stehenden Fläche sind die Räume funktional aufgeteilt. Es gibt zwar unmittelbare Nachbarschaft, doch die Anzahl der angrenzenden Nachbarn fällt deutlich geringer aus als in mehrgeschossigen Mietshäusern. Der Wohnwert im Mehrfamilienhaus steigt zusätzlich durch kleine Balkone oder einen Gemeinschaftsgarten sowie einen abschließbaren Kellerabschnitt als eigener Stauraum. In der Regel umfasst eine Wohnung in Mehrfamilienhäusern zwei bis fünf Zimmer und bietet auch mehrköpfigen Familien genug Freiraum und Privatsphäre.

 

Vorzüge unserer Eigentumswohnungen

Unsere Wohneinheiten punkten mit durchdachten, auf die Bewohner zugeschnittenen Grundrissen. Die optimale Einsparung von Energie und ein bestmögliches Raumklima werden durch die Kombination aus Massivbauweise und einem ausgeklügelten System der Wärmedämmung erreicht.

  • Weitere Pluspunkte sprechen für diese Immobilien:
  • hochwertiger Bodenbelag im Schlafraum und Kinderzimmer
  • keramischer Wand- und Bodenbelag in den Bereichen Kochen/Essen/Wohnen/Bad
  • erstklassig designte Sanitärkeramik aus der Markenfabrikation
  • langlebige Armaturen von hoher Qualität
  • 3-fach Fensterverglasung elektrische Rollläden aus Aluminium
  • Wohnungseingangstür mit Schalldämmung
  • Fußbodenheizung in sämtlichen Räumen
Das Satteldach

Die geradlinige, bewährte Satteldach-Konstruktion hat sich in Deutschland durchgesetzt und wird bis heute vielfach als kostengünstige Lösung bevorzugt. Damit wählen Sie kein konventionelles Standarddach, sondern haben eine große Auswahl. Diese reicht vom flachen Satteldach mit einer 20-Grad-Neigung bis zum so genannten altdeutschen Dach, das steil aufsteigt. Je nach Umfeld und Anspruch treffen Sie Ihre Wahl. Zu den Vorteilen dieser Dachkonstruktion gehören die unkomplizierte Anbringung effizienter Solaranlagen, die Wetterbeständigkeit sowie eine leicht durchführbare Eindeckung mit Naturwerkstoffen wie Tonziegeln.

Das Walmdach

Das robuste Walmdach zählt ebenfalls zu den traditionellen Dachformen hierzulande und ist ausgesprochen populär. Geneigte Giebelflächen geben Sturm, Schnee und Regen nur eine geringe Angriffsfläche. Bei diesem Dachtyp können Sie auch zwischen unterschiedlichen Varianten wählen und sich beispielsweise für das „Krüppelwalm“ mit an der Giebelseite kürzeren Walmen entscheiden. Für freistehende, zweigeschossige Gebäude wird meistens das klassische Walmdach gewählt. Es verringert beträchtlich die Windlast und lässt sich je nach Lage des Hauses an zwei Dachseiten gleichzeitig mit Photovoltaik-Panels ausrüsten.

Das Pultdach

Einst krönte das Pultdach lediglich Nebengebäude. Längst ist daraus eine beliebte Dachform für freistehende Häuser geworden. Vom Design her sind Pultdächer etwas Besonderes mit einer lediglich gering geneigten Dachfläche oder als versetztes Pultdach mit zwei Flächen. Dieser Dachtyp bietet Ihnen noch weitere Vorteile: Aufgrund seiner geringen Neigung ergibt sich im Dachgeschoss kaum ein Verlust an Wohnraum, und auch höheres Mobiliar kann aufgestellt werden.

Das Doppelhaus

Wer es vorteilhaft findet, freistehendes Wohnhaus und Reihenhaus miteinander zu kombinieren, kann das Doppelhaus mit zwei individuell zu nutzenden Hälften wählen. So bleibt das Gefühl von persönlicher Freiheit auf drei Seiten, doch die gemeinsame Wand hilft dabei, Wärmeverluste zu senken und Heizkosten zu sparen. Ferner ist weniger Grundstücksfläche nötig, da keine Vorschriften für den Bauabstand zu befolgen sind. Die Innenräume erlauben großzügige, individuelle Gestaltungsideen. Dank eines besonderen Schallschutzes können in einer Doppelhaushälfte ungestörte Nachtruhe und harmonische Nachbarschaft genossen werden.

Der Bungalow

Barrierefreies Wohnen steht hoch im Kurs – nicht nur bei Senioren oder Familien mit kleinen Kindern. Immer öfter fällt die Entscheidung pro Bungalow, denn dieser Haustyp punktet mit mehreren Vorzügen. Da sich alle Wohnräume auf einem Geschoss befinden und auf keine Statik für weitere Etagen geachtet werden muss, können die Räume im Bungalow völlig frei angeordnet werden. So lassen sich großzügige, integrierte Arbeitsräume gestalten oder offene Wohnkonzepte umsetzen. Ein Bungalow mit großen Fensterfronten lässt viel Licht in die Räume.

Das Bauhaus

Vor knapp 100 Jahren kreierte der deutsche Architekt Walter Gropius den Bauhaus-Stil. Dessen klare Linien sind bis heute Favorit zahlreicher Bauherren. Funktionalität und Großzügigkeit des Bauhaus-Stils setzen sich bei der Innengestaltung mit hohen Fensterfronten sowie offenen Raumkonzepten fort. Wer in einer so reduzierten Formsprache baut, entscheidet sich für ein zeitgemäßes Ambiente, in dem sich Paare oder Familien wohl fühlen. Beim Bauhaus-Stil ergeben sich auch Möglichkeiten, eine Doppelgarage zu integrieren oder auf dem Flachdach eine Dachterrasse auszubauen.

Die Stadtvilla

Die Tradition der klassischen Stadtvillen hat nichts an Beliebtheit eingebüßt. Als sich die Städte immer weiter ausdehnten, befanden sich die ursprünglich am Stadtrand gebauten geräumigen Häuser zunehmend in zentraler Lage. Heute entstehen moderne Stadtvillen im repräsentativen Stil mit großzügigen Gärten in urbanem Umfeld, sind an die Infrastruktur des Stadtlebens angeschlossen und stellen dennoch einen Rückzugsort im Grünen dar.

Das Reihenhaus

In innerstädtischen Bereichen gibt es manche Hindernisse für freistehendes Bauen. Dann bietet sich ein modernes Reihenhaus mit perfektem Wohnkomfort und niedrigerem Wärmeverlust an, das Energiekosten sparen hilft. Wurde ein neues Baugebiet erschlossen, ist das Reihenhaus ebenso die optimale Lösung wie zum Schließen einer Baulücke oder als Neubau an der Stelle eines Abrisshauses. Die volle Breite des Grundstücks darf genutzt und zahlreiche individuelle Wünsche können bei der Erstellung umgesetzt werden.